Farbenspiel

Das ist die aktuelle PNG-Datei (ebfr-k2030-keyvisual-rgb-96dpi.png):

Das Grün ist hier #92E3C6 bzw. R 146 | G 227 | B 198

Ich hätte es eher so gedacht:

Logo

Dieses Grün ist #78C3AA bzw. R 119 | G 195 | B 170

Neu:

GT Köln

Videokonferenzdaten

Zoom-Konferenz, Meeting-ID: 889 1261 3118, Kennwort: 656918
Bei Notfällen bitte melden: 01520/1642112 (Elisabeth) oder 0170/5437070 (Ursula)

Personas

Canvas

Video von Fresh X über Zeitfenster

Links Lösungsraum

Leitende Frage

  • Wann ist der Lösungsraum-Ansatz relevant?
    (wir wollen ihn im weiteren Prozess genau für diese Fälle profilieren)
  • Bei welchen Anwendungsfällen?
  • Bei welchen Adressatensegmenten?

Aufgabenstellung

  • Zu zweit zusammengehen
  • 2 x 10 Minuten: Erst das eine, dann das andere Board bearbeiten (ggf. später weiterarbeiten)
  • nach 30 Minuten wieder zurück

Links zu den Online-Boards

Links für das Gründertraining

Team Düsseldorf

1) Whiteboard zum Eintragen Ihrer Beobachtungen:

https://jamboard.google.com/d/1Yhh_4A2zDmtffWDGwm3P6P5CKue6JyK3FJYpJhxgHOI/viewer

2) Tweets schreiben:

https://docs.google.com/presentation/d/19R5VkVo7oKjIsTCReHj5XIiZoRVI6ErawDcWqxym9GA/edit?usp=sharing

Übersicht: Transformation und Vernetzung

Perspektivenwechsel

Kirche steht vor einem Kulturwandel. Die organisatorische Gestalt von Kirche wird in Zukunft wesentlich agiler und dynamischer sein als bisher, weniger Organisation, mehr Bewegung. Sie passt ihre Form und ihre Prozesse permanent den sich verändernden Herausforderungen an, ohne Identität, Ursprung und Mitte zu verlieren.

Die notwendiger Veränderungen betreffen alle Facetten kirchlichen Handelns, angefangen von den Adressaten, auf die man sich fokussiert,  über die Gestaltung der Angebote, die Rollen der handelnden Akteure, die Organisation von Strukturen und Prozessen, die Art und Weise der externen Kommunikation etc. Und hinter allem steht die Frage nach einem angemessenen Kirchenbild und der Relevanz der Frohen Botschaft in einer säkularen Umwelt.

Schlüsselthemen/-bereiche

Es gibt dazu viele gute Analysen. Die Zahlen liegen seit langem auf dem Tisch. Die Szenarien sind klar und gesichert. Der langfristige Zielkorridor ist im Grundsatz unbestritten. Die Schlüssel sind identifiziert:

Schlüssel 1:  Markt- und Adressatenorientierung

Die Zeit der Binnenorientierung ist vorbei. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die 90-95%, die heute nicht bzw. nicht mehr erreicht werden. Kirche gewinnt eine veränderte Sicht auf die Bedeutung der Adressaten: der wahrgenommene subjektive Nutzen und die zugeschriebene Relevanz entscheiden, ob ein Angebot angenommen werden kann. Die Wirkung bei den Adressaten (Kundenzufriedenheit) ist – neben dem Proprium – zentrales Kriterium kirchlichen Handelns.

Schlüssel 2: Produktentwicklung/-innovation und Gemeindegründung

Die Seelsorge gewinnt innovativ-experimentellen Charakter. Prototypisches und projekthaftes Arbeiten ist seelsorglich-pastoraler Standard. Kirchliche Angebote orientieren sich grundlegend an den Lebenswirklichkeiten, den Bedürfnissen und ästhetischen Orientierungen der Menschen, auf die hin sie konzipiert sind.  Das kirchliche Leben ist differenziert, bunt und ständig in Bewegung. Kontinuierlich findet auf breiter Basis Produktentwicklung und Innovation statt. Die Synchronisierung zwischen Adressaten und Botschaft wird zu der zentralen Aufgabe. Ein großer Teil der verfügbaren Ressourcen wird für die Gestaltung von Touchpoints und die Gründungen von Gemeinden in kirchenfernen Kontexten aufgewendet.

Schlüssel 3: Agile Organisation und Prozessorientierung

Die Einheitspfarrei als Ort und Instrument von Verwaltung und Pastoral gibt es nicht mehr. Die Kirche vor Ort ist dezentral und kategorial organisiert, ein (operatives) Netzwerk multipler pastoraler/ kirchlicher Orte, an denen Kirche-Sein auf je spezifische Weise geschieht und die prozess- und projektbezogen miteinander kooperieren. Die pastoralen/ kirchlichen Orte sind weitestgehend autonom. Große Organisations- und Verwaltungsräume (die man „Pfarrei“ nennen kann) geben die Möglichkeit, die Verwaltung auf ein Minimum zu reduzieren und die personellen Spielräume zu erhöhen. Profilierte kirchliche Zentren bündeln die pastorale Arbeit im pastoralen Raum inhaltlich, organisatorisch und personell. Sie richten Akteure und Aktivitäten auf das Ganze und die Einheit aus, schärften exemplarisch das Profil von Kirche nach innen und außen und sichern eine „Grundversorgung“.

Schlüssel 4: Charismenorientierung und Rollenarchitektur

Im Mittelpunkt kirchlicher Arbeit stehen nicht vorgefertigte Aufgaben, sondern mitgebrachte Begabungen (Charismen) von Menschen, die sich in den Dienst der Kirche stellen. Das Leben an den pastoralen/ kirchlichen Orten wird von Menschen aufgrund ihrer Taufwürde, nicht eines Amtes getragen: Qualifizierte und vom Bischof beauftragte Frauen und Männer sind für die Seelsorge und deren Organisation verantwortlich. Die hauptberuflichen Seelsorger/innen haben komplementär als „Ermöglicher/innen“  die Aufgabe, die Getauften vor Ort in ihrem pastoralen und ihrem Leitungsdienst zu unterstützen, zu fördern und zu begleiten.

Schlüssel 5: Dialog und Partizipation

Kirche lebt von Beziehung. Bewegung und Erneuerung brauchen eine Kommunikation, die wertschätzend, ermutigend und inspirierend ist. Abweichungen und Fehler sind erlaubt und erwünscht, um Unterschiede zu produzieren, neue Erfahrungen zu machen und neues Wissen zu generieren. Das Handeln folgt weniger einer Aufgaben- bzw. Funktionslogik, als vielmehr einer Dialog- und Prozesslogik. Es orientiert sich an Wirkungen und organisiert die Prozesse so, dass ein Maximum an Transparenz und Partizipation, an Selbststeuerung und Emanzipation möglich wird.

Schlüssel 6: Ressourcenverantwortung und Fundraising

Kirche braucht Ressourcen, wenn sie i.S. ihres Auftrags handeln will. Kirche gewinnt eine veränderte Sicht auf die Bedeutung und den Umgang mit Ressourcen: Sie stehen nicht mehr einfach und im Übermaß zur Verfügung, sondern müssen erarbeitet und akquiriert werden. Ein substantieller Teil der personellen Ressourcen wird für Spendenakquise und Fundraising eingesetzt. Die erforderlichen Kompetenzen und eine angemessene Infrastruktur werden benötigt.

Schlüssel 7: Selbstverständnis und Image

Kirche versteht sich in Ihrem Kern als Gemeinschaft und Bewegung. Sie hat sich über ihre Mission, den Kern der Botschaft, verständigt und trägt ihn – dem Sendungsauftrag folgend – in unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen ein. Unterschiedliche lokale Kirchenkulturen bestehen nebeneinander und werden geschätzt, ohne für alle gleichermaßen attraktiv zu sein. Die Arbeit am Image, also das Sichtbarmachen des eigenen Profils, ist eine dauerhafte Aufgabe und kann nur im Blick auf die jeweiligen Adressaten erfolgen. Die erforderliche Kompetenzen und Kommunikationswege sind erschlossen.

Beratungsangebot

Das Beratungsangebot ist mit dem Trainingsangebot verschränkt und als integriertes Gesamtprogramm konzipiert. Es kann als Ganzes oder in Teilen abgerufen und situativ modifiziert werden:

Wir wollen mit unserem methodischen Vorgehen in der Beratung Mut machen, zu gehen, den Pfad des Bisherigen zu verlassen und Neuland zu erkunden. Wir wollen Sicherheit geben, Ungewissheit und Konflikte angemessen begegnen zu können. Wir wollen Prozesse transparent machen, damit jederzeit der roten Faden erkennbar bleibt. Wir wollen Ergebnisse erzielen, die nachhaltige Wirkung haben.

Hello world!

Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start writing!